Hands at Work in Africa

Hintergrund und Idee

Für elternlose Kinder im südlichen Afrika ist Krankheit, Hunger und fehlende Schulbildung traurige Realität. Doch es gibt wirkungsvolle Hilfs- und Lösungsansätze. Hierzu gehört nicht nur die Sicherung von Ernährung, Gesundheit und Bildung. Besonders wichtig sind Menschen, die den traumatisierten Kindern zur Seite stehen. Nur so können sie in eine hoffnungsvolle Zukunft wachsen und ihr Leben selbst gestalten.

Der Schwerpunkt unseres Partners liegt auf der Initiierung von dorfeigenen Projekten, um traumatisierte Waisenkinder wieder in der Gemeinschaft zu verankern. Von Hands at Work geschulte Dorfbewohner (Care Worker) besuchen die Kinder regelmäßig und werden zu verlässlichen Bezugspersonen. Die Kinder bleiben in ihrem gewohnten Umfeld. Neben der Basisversorgung der Kinder mit Nahrung und Medizin wird ein regelmäßiger Schulbesuch ermöglicht.

Durch den Aufbau sogenannter Life Centren (siehe Grafik) in jedem Dorfprojekt wird sichergestellt, dass alle Beteiligten ihren Bedürfnissen entsprechend eingebunden werden und somit das Projekt ein langfristiges Fundament hat.

Umsetzung

  • Hands at Work unterstützt ausschließlich Gemeinden mit hoher Armut in Orten, an denen noch keine andere Hilfsorganisation tätig ist. Führungspersönlichkeiten (oft Dorfälteste) werden identifiziert und angeleitet.
  • Die Selbständigkeit der Gemeinde bleibt gewahrt. Ziel ist die Schaffung eines starken Gemeindenetzwerks ohne Abhängigkeit von externer Hilfe, indem zunächst vor allem die vorhandenen Kräfte vor Ort mobilisiert und gebündelt werden.
  • Die Waisenkinder leben weiter in ihrem Dorf in familienähnlicher Einheit. Familiäre Fürsorge (Parental Care) erfahren die Kinder durch freiwillige Dorfbewohner (Care Worker).
  • Mit Hilfe der Care Worker werden Gesundheit, Ernährung und der Schulbesuch für die Waisenkinder gesichert.
  • Die freiwilligen Care Worker finden durch Income Generating Activities (IGA) selbst den Weg aus der Armut und tragen zur Versorgung der Kinder bei.